Gestaltung des Schulgeländes

Nach dem Konzept der Holunderschule wurde die Gestaltung unseres Schulhofgeländes in Angriff genommen. Wir wollten weg von befestigten Flächen des Schulhofgeländes – alles sollte neu und kinderfreundlich gestaltet werden. Das Konzept der Holunderschule greift eine Fülle von Bewegungsangeboten und scheinbar nie enden wollenden Spielmöglichkeiten in Naturräumen auf.

Wesentlichstes Gestaltungselement ist das Gebüsch, in dem sich die Kinder verstecken, Höhlen bauen, klettern, finden und entdecken können. Hinzu kommt eine umfangreiche Geländemodellierung, die gekennzeichnet ist durch ein abwechslungsreiches Auf und Ab. Außerdem locken auch Gräben, Mulden, Baumstämme, Baumriesen und Baumkronen, aber auch Wurzeln, große Steine oder Felsen die Kinder an. Wichtig sind auch Sandspielgruben und Buddelberge aus Erde und Sand. Als bewegliches Spielmaterial eignen sich Baumscheiben, Holzklötze oder Äste, Bretter und Kanthölzer. Damit bauen sich die Kinder auf den Hügeln ihre Brücke, Rutsche und Wippen selbst.

Am 7. und 8. September 2001 lief der erste Arbeitseinsatz. Viele fleißige Eltern, Kinder und das Lehrerkollegium haben beim Einbau von Spielgeräten geholfen. Das Atrium, das Hochplateau, Findlingsgruppen und Kräutermauern wurden gebaut. Anfang November 2001 wurden Gehölze gepflanzt, Baumriesen und Baumkronen geliefert.

Am 25. und 26. Oktober 2002 fand ein weiterer Arbeitseinsatz statt. Eine Burgruine wurde an der Sandspielgrube erstellt. Die Findlingsgruppe wurde am Kellereingang platziert und mit Beton befestigt. Der Sitzkreis wurde mit Pflanzen umgeben. Unsere Schüler fühlen sich sehr wohl auf dem umgestalteten Gelände, die Pausen könnten noch wesentlich länger dauern.